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Yoga und Freie Atemschule PDF Drucken E-Mail

 

Die Übungsweise des Yoga birgt die Möglichkeiten

der bewussten Entspannung,
der inneren Ruhe,
sowie der Stärkung des Körpers und der Lebenskräfte.

Vor allem werden durch die ganzheitliche Übungsweise die Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens angesprochen, die bei jeder Erkrankung einer Kräftigung und Befreiung bedürfen.

 

Unterstützend und heilsam wirkt die Übungsweise z.B. bei:

Depressionen
Erschöpfungszuständen
Krebs
Migräne
Stoffwechselerkrankungen
Erkrankungen des Bewegungsapparates
uva.

Gefördert werden bei dieser Art Yoga, wie sie vom spirituellen Lehrer Heinz Grill
(Link zu www.heinzgrill.de und www.kulturforum-varone.org) entwickelt wurde, die Beziehungsaufnahme und Beschäftigung mit den Lebensgesetzen auf denen unser Leben basiert.

 

 


 

Artikel zur Freien Atemschule

Grundlagen für einen heilsamen Atem
Für eine ganzheitliche Betrachtung der Krankheitssituation ist v.a. auch das Verhältnis vom Körper zur Seele interessant, das sich besonders ausdrückt in der Qualität wie wir atmen. Bei den meisten Krankheiten finden wir eine Beeinträchtigung des sogenannten Leib-Seele-Verhältnisses vor.

Bei gesunden Verhältnissen finden wir auch ein gesundes und lückenloses Leib-Seele-Verhältnis vor.

(siehe Bild 1)

Bei dieser Konstitution fließt der Atem in einem rhythmischen Fluss und wird dabei leicht, weit, tief und frei erlebt.

 

Nach traumatischen Schockerlebnissen wie Unfällen, Überforderungen und sonstigen belastenden Lebenssituationen, die häufig als psychische Auslöser für eine Krankheit mitverantwortlich sind, neigt die Seele dazu aus dem Leib zu fliehen bzw. zu exkarnieren. Es entsteht damit eine Lücke für oft unerkannte, krankmachende Kräftewirkungen.

(siehe Bild 2)

 

Der Atemfluss ist bei diesem Leib-Seele-Verhältnis tendenziell zu oberflächlich und zaghaft. Er dringt nicht wirklich in die tiefen Bereiche des Bauchraumes, wo er den Stoffwechsel günstig beeinflussen könnte.

 

Patienten mit dieser Konstitution berichten häufig von nervlicher Anspannung, einer Beeinträchtigung des Denkens und von verzerrter Wahrnehmung in Spannungssituationen. Der Körper neigt zur Kälte, vor allem an Händen und Füßen. Die Betroffenen finden dann häufig nicht den Bezug zum Gegenüber und fühlen sich eher isoliert, von sich, vom eigenen Körper und der Umgebung.

 

Therapiemöglichkeit
Neben wichtigen Ansätzen aus einer spirituell orientierten Gesprächstherapie, so wie medikamentöser Unterstützung u.a. ist einer der wesentlichsten Ansätze zu einer Neugestaltung und Harmonisierung des Leib-Seele-Verhältnisses der bewusste Umgang mit Atmung und Bewegung.

Blicken wir dazu auf Aussagen von bedeutenden Eingeweihten und Geistforschern, so finden wir z.B. bei Heinz Grill einen zentralen Gedanken.
„Der Atem ist der Förderer allen Heils, da er die Seele mit der Erde verbindet.“

Und der Buddha soll einmal gesagt haben:
„Der Atem ist die Brücke zwischen deiner Seele und deinem Körper“

Wenn wir diese beiden Aussagen betrachten, können wir eine erste Ahnung bekommen, wie mit dem Atem eine neue, harmonische Verbindung zwischen Seele und Körper (Erde) entstehen kann.

Für jeden Einzelnen ist es nun möglich, diese aus einer geistigen Anschauung heraus getätigten Aussagen in die persönlich erlebte Erfahrung zu bringen.

Das Üben von Yogastellungen mit der bewussten Wahrnehmung der Atemqualitäten, die bei jeder Übung einen ganz eigenen Charakter haben, schenkt ein näheres Erleben, ein natürlicheres Fühlen zum eigenen Körper. Der Körper wird mit seelischer Qualität neu durchdrungen. Dieses Fühlen ist im günstigen Fall nicht nur ein subjektives Erleben von Emotionen, sondern beruht auf die nähere Verbindung der Seele mit dem Körper, was bei jeder Erkrankung eine Grundlage für einen Gesundungsprozess darstellt.

Übungen zur Förderung eines heilsamen Atems

Die im Folgenden beschriebenen als Atemübungen praktizierten Yogastellungen können jeder Zeit und jeden Orts auch einzeln praktiziert werden. Die gedankliche Aufmerksamkeit und Wahrnehmung kann dabei auf die im Folgenden beschriebenen Inhalte gerichtet werden. Zur weiteren Vertiefung dienen die von Heinz Grill beschriebenen Gedanken in den Büchern: „Harmonie im Atmen“, „Die Seelendimension des Yoga“ und weitere.


Stehender Halbmond:

Diese noch bewusst einfach gehaltene Stellung, der stehende Halbmond, zeigt eine vom Bewusstsein geführte Durchformung des gesamten Körpers, von den Füßen bis zu den Händen. Der Körper wird in die gezielte Streckung und Rückwärtswölbung geführt. Wesentlich ist dabei der Spannungsaufbau aus dem Bereich des Sonnengeflechtes. Dabei werden besonders die unteren Rippen angehoben und geweitet. Es entsteht ein erweiterter Atemraum im unteren Brustbereich und oberen Bauchraum.

Die Geste ist ein Sich-Öffnen für den von außen entgegenkommenden Atem, „der die Seele mit der Erde verbindet“. Hier ist es die Region des Sonnengeflechtes, die sich mit der Bewusstheit für den Atem öffnet und weitet. Organe wie die Wirbelsäule, Magen, Niere und Bauchspeicheldrüse finden eine neue heilsame Belebung.

seitliches Dreieck:

Das seitliche Dreieck ist nun schon mit einer etwas größeren Gleichgewichts- und Spannungsanforderung verbunden. Der Atem wird hier etwas tiefer im unteren Bauchraum zentriert und kann mit etwas Übung in seiner weiteren Ausströmung bis in das zur Seite gestreckte Bein erlebt werden. Als Grundlage für ein gesundendes Leib-Seele-Verhältnis verbindet sich die Atembewegung hier noch tiefer mit dem Körper auch bis in die untersten Körperregionen. Die Erfrischung und Durchdringung mit neuen Kräften wird hier mehr in den Organen des unteren Bauch- und Beckenraumes bis hinein in die Beine erlebt.

Kopf-Knie-Stellung:

Die Kopf-Knie-Stellung ist gekennzeichnet durch das weite Ausdehnen der Wirbelsäule und das Hinstreben zur Bodennähe. Eine zu starke Rundung des Rückens wäre mit einer Einschnürung des Atemraumes verbunden. Daher bleibt die Wirbelsäule in möglichst gerader Ausdehnung und der Brust- und Bauchraum in einem der Stellung gemäßen Freiraum.

Gewöhnlicherweise treten bei dieser Übung mehr oder weniger starke aus dem Körper kommende Widerstände auf. Diese können mit wacher Übersicht des Gedankenlebens gelassen betrachtet werden. Die Anforderung der Stellung ist nun den Körper trotz des Widerstandes in eine schöpferische Durchgestaltung und Neugestaltung der Form zu führen. Hier findet eine ausgeprägte Schulung der Willenskräfte statt. Die neue entfalteten Kräfte geben die Grundlage sich in Spannungsmomenten nicht aus der Situation, dem Leben, dem Körper zurückzuziehen, sondern in aktiver Weise mitzugestalten und sich einzubringen.

Der Atem bleibt dabei in freier Übersicht und fließt kraftvoll und intensiv. Er wird damit zum Ausdruck für ein sich tiefer durchdringendes Leib-Seele-Verhältnis und ein sinnvolles Ergreifen des Körpers.

Atemübungen als allgemeine Therapiegrundlage

Diese und weitere Atemübungen können als Grundlage jeder fachlichen Therapie, sowie jeder Selbsttherapie gefahrlos eingesetzt werden. Sie bewirken immer eine bessere Ausgangssituation für alle Selbstheilungsmöglichkeiten.

 

 

Weitere Artikel zum Thema Yoga (demnächst hier zu finden)

Yoga eine heilsame Bewegungskunst I (Waage)

Yoga eine heilsame Bewegungskunst II (Baum)

Yoga eine heilsame Bewegungskunst III (Kopf-Knie-Stellung)